Soziale Stadt

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Im Jahr 1999 wurde das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt ins Leben gerufen, um einer zunehmenden sozialräumlichen Spaltung in deutschen Städten entgegenzuwirken. Benachteiligte Stadtteile mit besonderen sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Problemen sollen in ihrer Entwicklung gefördert, aufgewertet und stabilisiert werden.

Der integrative Ansatz des Programms setzt ein gebietsorientiertes sozialräumliches Handeln, eine ressortübergreifende Arbeitsweise, die Bündelung von Ressourcen sowie eine intensive Bewohnerbeteiligung voraus. Ziel des Programms ist, die Wohn- und Lebenssituation der Menschen in entsprechenden Stadtteilen durch das Zusammenwirken aller Vorhaben im Rahmen einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme zu verbessern. Für einen befristeten Zeitraum werden städtebauliche investive Maßnahmen und Projekte gefördert, die auf die spezifischen Problemlagen eines Gebietes reagieren und Entwicklungszielen dienen, die vorab in Integrierten Handlungskonzepten (IHK) bestimmt werden. Die Finanzierung des Programms Soziale Stadt in der Stadtgemeinde Bremen erfolgt zu einem Drittel durch den Bund und zu zwei Dritteln durch die Stadtgemeinde.

Seit Einführung des Programms Soziale Stadt wird es erfolgreich in Bremen eingesetzt. Die Programmsteuerung liegt beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr im Referat Stadtumbau. Die bisher 640 Einzelmaßnahmen (Stand Oktober 2011) wurden in den Foren der Soziale Stadt Gebiete beraten, dort im Konsens beschlossen und mit insgesamt 14,6 Mio. € gefördert. Die Projekte werden in Kooperation mit weiteren Ressorts umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sozialestadt.bremen.de

Antragsformular füe Soziale Stadt :  Kopie von Antrag und Nachweis (WiN – Soziale Stadt)